Lebkuchen mit Geschichte

Köstliches für die Herbst-Winterzeit

11. November 2018

Für Elise

Wie kam der berühmte Elisenlebkuchen zu seinem Namen?

Vor langer, langer Zeit lebte im fränkischen Nürnberg einmal ein Bäcker, der weit über die Grenzen hinaus für seine Lebkuchen bekannt war. Sein ganzer Stolz war seine Tochter Elisabeth. Elisabeth war ein fröhliches Mädchen, das seinem Vater große Freude bereitete. Doch eines Tages wurde sie krank und keine Medizin konnte ihr helfen. Der Lebkuchen-Bäcker war untröstlich und wusste sich keinen Rat. In seiner Not suchte er in der Backstube alle exotischen Gewürze zusammen, die er finden konnte und begann zu backen. Koriander, Kardamom, Honig, Zimt, Vanille, Nelken, Piment und viele weitere Geheim-Zutaten landeten in seiner Rührschüssel.

Aus einem Teig voller Gewürze – aber ohne Mehl – bereitete er einen köstlichen Lebkuchen zu, den er für seine Tochter kunstvoll verzierte. Elisabeth kostete von dem Lebkuchen und entdeckte ihren Appetit wieder. Nach einiger Zeit – und dem Genuss so mancher Lebkuchen – war die Bäckerstochter wieder gesund & munter. Und der Elisenlebkuchen fand seinen Namen!

So in etwa lauten die Geschichten rund um die großen runden Lebkuchen. Wir sind uns sicher, dass Elisabeth damals auch einem feinen Quark-Stollen nicht abgeneigt gewesen wäre.  Auch hier verstecken sich verschiedene Gewürze im saftigen Hefe-Quarkteig, gespickt mit Rosinen und bestäubt mit feinem Zucker.

Ab sofort finden Sie beide Winterspezialitäten in unseren Kaffeehäusern und Filialen.